MIT VOLLER KLANGGEWALT: ZWEI CHÖRE SINGEN ZUSAMMEN

Carmina Burana von Carl Orff und Chorfantasie von Ludwig von Beethoven im Theater Schweinfurt

 

Plakat Carmina Burana

Sie heißen KonzertChor Schweinfurt und Philharmonischer Chor Schweinfurt und geben mit über 110 Sängerinnen und Sängern eine Premiere im Theater. Am 26. November 2016 stellen sie sich erstmals dem Schweinfurter Publikum vor.

Der KonzertChor hat als Projektchor in zwei Probenphasen im Juni und Juli und jetzt im Herbst die Werke erarbeitet. Der Philharmonische Chor probt regelmäßig und ist die Weiterentwicklung des Stammchores, der auf viele Jahre erfolgreicher Konzerttätigkeit als Oratorienchor Liederkranz zurückblicken kann.

Es musste dringend eine Umstrukturierung stattfinden: der Verein

Liederkranz Schweinfurt 1833 e. V.

tritt nun als Veranstalter auf, die Chöre hingegen entwickeln sich unter seinem Dach mit neuen Namen und neuen Identitäten, programmatisch und klangvoll: KonzertChor Schweinfurt und Philharmonischer Chor Schweinfurt. Zurzeit werden die Sängerinnen und Sänger von 5 Profis geschult und ausgebildet: Dirigent Matthias Göttemann als künstlerischer Leiter, Chorleiter Mario Gebert, Repetitorin Marie-Sophie Golz sowie die Stimmbildner Yoshie Kaneyasu für die Damen und Elias Wolf für die Herren.

Dies bedingt ein aufwändiges Management, dem sich der Vorstand des Vereins engagiert stellt!.

Zurzeit laufen die Planungen, damit auch in Zukunft für Sängerinnen und Sänger in Stadt und Region Schweinfurt ein solch attraktives Programm geboten werden kann. Das Projekt KonzertChor Schweinfurt hat etwa 65 neue Sängerinnen und Sänger empfangen – seien Sie im nächsten Jahr auch dabei, die Türen stehen offen!

Freuen Sie sich auf eine mitreißende Aufführung!

Die 1937 uraufgeführten Carmina Burana begründeten Orffs weltweiten Erfolg und zählen zu seinen populärsten Werken. Als großes Symbol steht über dem ganzen Werk das Glücksrad  der Fortuna. Das ewige Kreisen der Welt zwischen Glück und Unglück, Aufstieg und Niedergang vertont Orff mit wenigen, immer wiederkehrenden Mitteln. Am Höhepunkt des Werkes singen Blanziflor und Helena eine mitreißende Hymne auf die Liebe.

Chorleiter Matthias Göttemann und der Vorstand des Vereins entschieden sich für die Carmina Burana im Einvernehmen mit Theaterleiter Christian Kreppel. Vor 50 Jahren war zur Eröffnung des Schweinfurter Theaters der damalige Chor des Liederkranz ebenfalls mit diesem Werk aufgetreten.

Ein besonderer Dank gilt der Stadt Schweinfurt für eine langjährige kontinuierliche Konzerttradition im Theater, die jetzt mit KonzertChor und Philharmonischer Chor neuen Schwung aufnehmen möge.

Als großes philharmonisches Orchester wurde die Nordböhmische Philharmonie Teplice verpflichtet. Das 47-köpfige Orchester zählt zu den ältesten Orchestern Europas. Es tritt regelmäßig auf den Konzertbühnen in Prag und im Ausland auf. Zuletzt spielte das Orchester die Carmina Burana in Berlin und Hamburg und wurde von der Presse wegen seiner gelungenen Umsetzung auf der Bühne und der  präsentierten Dramatik gefeiert.

Das Orchester eröffnet das Konzert am 26.11. 2016 im Vorprogramm mit einem weiteren Highlight:

Ludwig van Beethovens Ouvertüre Leonore 3.

Als Solisten konnten die Sopranistin Anna Nesyba aus Kassel, der schwedische Tenor Martin Nyvall und der Bariton Heiko Trinsinger vom Aalto-Musiktheater Essen verpflichtet werden. Die Pianistin Katia Bouscarrut spielt den Klaviersolopart der Chorfantasie von Beethoven.

Der Musicalchor Junge Stimmen aus dem Landkreis Haßberge wird die Kinderchorpartien der Carmina Burana übernehmen.

Die Lübecker Sopranistin Anna Nesyba, Absolventin der Gesangsklasse von Monika Bürgener, studierte an der Hochschule für Musik in Würzburg auch Schulmusik, Violine und Barockvioline. Sie ist Opernsängerin und Gesangsdozentin bei Staatstheater und Universität Kassel. Ihre Zusammenarbeit mit renommierten Chören wie dem Norddeutschen Figuralchor und dem Monteverdichor Würzburg ist auch auf CD und DVD dokumentiert. Sie ist Trägerin nationaler und internationaler Preise.

Bariton Heiko Trinsinger war von 1979 bis 1987 Mitglied des Dresdner Kreuzchores, studierte Gesang an der Musikhochschule seiner Heimatstadt und absolvierte mehrere Meisterkurse. Sein erstes Engagement führte ihn 1994 bis 1996 an das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Gastverpflichtungen brachten ihn an u. a. an die Staatsopern in Hamburg und München. Außerdem gastiert er, wie schon in der vergangenen Spielzeit, als Lord Ruthven in Marschners „Der Vampyr“ an der Komischen Oper Berlin.

Der schwedische Tenor Martin Nyvall studierte an den Musikhochschulen von Kopenhagen und Karlsruhe. 2004-2009 was er Ensemblemitglied des Luzerners Theaters und trat im Rahmen der Herbert-Karajan-Festspiele im Festspielhaus Baden-Baden auf. Martin Nyvall war mehrfacher Stipendiat seines Heimatlandes Schweden und erhielt 2003 ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes. Im Mai 2005 sang er beim großen Gedenkkonzert zu Ehren von Graf Lennart Bernadotte auf der Insel Mainau. Seit der Spielzeit 2009/2010 ist Martin Nyvall Ensemblemitglied des Staattheaters Nürnberg.

Katia Bouscarrut wurde in Bordeaux, Frankreich, geboren. Sie studierte an der Hochschule für Musik Würzburg in der Klasse von Prof. Matthies und an der Indiana University in Bloomington, USA, bei Prof. Hokanson Klavier und Liedbegleitung. In dieser Zeit erhielt sie mehrere Preise und Stipendien.

Sie konzertiert international als Solistin, ist eine gefragte Kammermusikpartnerin und Liedbegleiterin und gastiert regelmäßig auf bekannten Festivals. Sie arbeitet häufig als Komponistin von Bühnenmusik und als Pianistin in unterschiedlichsten Theaterproduktionen. So entstand auch ihr Solo-Programm „Die Galaxie im Lungenflügel“, das sie seit zwei Jahren erfolgreich auf verschiedenen Bühnen spielt.

Telefonische Kartenreservierung
an der Theaterkasse unter (09721) 51 4955
beim Bürgerservice  unter (09721) 51 0

Tageskasse am Bühneneingang
Roßbrunnstraße 2 – Telefon: (09721) 51 4955 – Telefax: (09721) 51 4956
(Di, Mi, Fr, Sa 9.30-13.30; Do 14.00-18.00 Uhr)

 Bürgerservice der Stadt Schweinfurt
Markt 1 – Telefon: (09721) 5 10
(Mo bis Do 8.00-18.00 Uhr; Fr 8.00-16.00 Uhr; Sa 9.30-12.00 Uhr)

Abendkasse im unteren Foyer
Geöffnet jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

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Philharmonischer Chor startet in die nächste Probenphase

(Schweinfurter Tagblatt)

Mit „Sing mit“ wirbt der Chor um neue engagierte Sänger

Der Philharmonische Chor ist der Stammchor des renommierten Kulturvereins  Liederkranz Schweinfurt 1833 e. V.  Auf dem Programm steht die „Lobgesang Sinfonie“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Das Werk ist eine Sinfoniekantate für Solisten, Chor und Orchester aus dem Jahre 1840. Zentrale Aussage dieses Stücks ist, dass durch die Entwicklung des Buchdrucks und Gutenbergs erste gedruckte Bibel die Menschen aus dem Zeitalter der Unwissenheit in eine Epoche de Erleuchtung geführt werden. Das Stück war das am meisten aufgeführte Werk zu Mendelssohns Lebzeiten.

Im zweiten Teil des Konzerts gelangt die „Reformationssinfonie“ zur Aufführung. Mit diesem Werk will Mendelssohn sein Glaubensbekenntnis ablegen und beschäftigt sich mit dem Gedankengut der Reformation. Er bedient sich in dem Choral „Eine feste Burg ist unser Gott“ eines von Luthers Kirchenliedern.

Das große chorssymphonische Konzert mit beiden Werken wird am 25. November 2017 im Theater der Stadt Schweinfurt erklingen.

Nach dem großen Erfolg der „Carmina Burana“ von Carl Orff im vergangenen Jahr meldet sich der Liederkranz Schweinfurt 1833 e. V. mit seinem künstlerischen Leiter Matthias Göttemann jetzt wieder zu Wort.

Herzliche Einladung zu einer konzentrierten Probenphase im philharmonischen Chor. In fünf Proben vor Ostern, beginnend am 6. März sollen die Grundlagen der Lobgesang Sinfonie erarbeitet werden.

Es wird geteilt geprobt – zwei Chorleiter studieren parallel mit jeweils zwei Stimmen des Chores das Werk ein. Dazu gibt es fundierte Stimmbildung und Korrepetition.

Die Chorproben finden jeden Dienstag um19:30 Uhr in der Musikschule, Schultesstraße 17 statt.

Kontakt: M. Göttemann 09365 8974343

                   K. Speidel 09721 1887800

                   info@liederkranz-schweinfurt.de

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Ein Glücksgriff

Schweinfurter Tagblatt vom 01. Dezember 2015:

Liederkranz gibt Opern-Chorkonzert im Theater

FOTO: JOSEF LAMBER

FOTO: JOSEF LAMBER

SCHWEINFURT (hk) Dass der Oratorienchor Liederkranz Schweinfurt seinem passionierten Operndirigenten Wolfgang Hocke ein Abschiedskonzert mit Arien und Chorszenen aus Opern und Operetten bescherte, war von vornherein klar und ein musikalischer Glücksgriff für das Publikum im Schweinfurter Theater.

GMD Wolfgang Hocke am Pult war ganz in seinem Element. Mit großen, sprechenden Gesten formte er die Klänge und führte souverän seinen Klangkörper – Liederkranz, Thüringen Philharmonie Gotha, Vera Schoenenberg (Sopran) und Oliver Weidinger (Bassbariton) – durch den Abend. Unerschöpflich ist sein Fundus an denkwürdigen Ereignissen rund um Opernaufführungen, Regisseure, Komponisten. Mit einigen von ihnen sorgte Hocke für unterhaltsame gesprochene Intermezzi.

Zu Beginn und gleich nach der Pause stimmte die Thüringen Philharmonie Gotha mit Ouvertüren von Otto Nicolai und Michail Glinka das Publikum auf den Abend ein. Versierte Profis sind da am Werk, die mit geschliffenem Ton, präzisem Spiel und forschem Zugriff dem Chor und den Solisten zuverlässige Partner waren.

Und der Chor? 18 Jahre Prägung durch Wolfgang Hocke zeigen sängerische Qualitäten, die ein Opernchor braucht: präsente Tongebung, Kraft in den einzelnen Stimmgruppen und Volumen. Für einen Laienchor meisterte der Oratorienchor Liederkranz diese Ansprüche bravourös.

Während Wolfgang Hocke bei Otto Nicolais „Mondchor“ und bei „Fasst ihn Geister“ aus „Die lustigen Weiber von Windsor“ den Chor eher als zusätzliches Klangelement zum Orchester einsetzte, zeigte der Liederkranz eigenes Format bei Alexander Borodins „Polowetzer Tänzen“ aus „Fürst Igor“ und bei Peter Tschaikowskis „Welch Festesglanz“ aus der Oper „Eugen Onegin“.

Auch Albert Lortzings „Hoch lebe die Freude“ aus „Zar und Zimmermann“ kam vom Chor überzeugend rüber. Zum kleinen Höhepunkt wurde „Den hohen Herrscher“ in der szenischen Darstellung von Chor und Oliver Weidinger. Der Bassbariton gefiel übrigens in allen Partien mit seiner Ausdruckskraft, mit seiner geradlinigen Tonführung und mit Kern in der Stimme. Genau wie Vera Schoenenberg hatte er eine ausgeprägte Modulationsfähigkeit in der Tongebung. Fabelhaft auch, wie charaktervoll die Sopranistin mit Leidenschaft und spielerischer Leichtigkeit ihre Partien in Szene setzte.

Erstklassige Solisten, der gut geschulte Chor und ein flexibel reagierendes Orchester machten den Abschied von Wolfgang Hocke zu einem noch lange nachwirkenden Erfolg. Begeisterter Applaus bis hin zur erhofften Zugabe.

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Musikalischer Festabend

Schweinfurter Tagblatt vom 13. November 2015:

182. Stiftungsfest des Oratorienchors Liederkranz in der Rathausdiele

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Ausgezeichnet: DerLiederkranz ehrte langjährige Sänger und Mitglieder. Im Bild (erste Reihe von rechts): Vorsitzende Irmgard Ahlstich-Stahl, Josef Plahl, Margarete Gill, Dagmar Büttner, Maria Streit, Heinrich Huber, Sopranistin Radka Loudová-Remmler, GMD Wolfgang Hocke, 2. Vorsitzende Karin Speidel; zweite Reihe (von rechts) Erich Baumeister, Gertrud Halliger, Gisela Klein, Waltraud Reibetanz, Heike Kröner, Gabriele Pfister, Paul Kolb, Vizepräsident des Fränkischen Sängerbundes, dritte Reihe (von rechts) OB Sebastian Remelé, Günter Schaupp, Claus-Peter Gras, Klaus Ludwig, Dr. Natascha Nowack-Göttinger, Inge Wütschner, Franz-Georg Weigand, Klaus Wartenberg  (Foto: Liederkranz)

Die Geehrten

31 „Liederkränzler“ wurden in diesem Jahr vom Fränkischen Sängerbund und dem Liederkranz für langjähriges Chorsingen und fördernde Mitgliedschaft geehrt:
Erich Baumeister, Annemarie Deffner und Heinrich Huber (60 Jahre Mitgliedschaft); Dagmar Büttner und Gerhard Schurz (50 Jahre Chorsingen); Marita Roth, Albrecht Schorn, Klaus Wartenberg und Inge Wütschner (50 Jahre Mitgliedschaft); Maria Streit, Franz-Georg Weigand (40 Jahre Chorsingen); Margarete Gill, Heike Gröner, Gertrud Halliger, Gabriele Pfister (40 Jahre Mitgliedschaft). Für 25 Jahre Chorsingen: Irmgard Ahlstich-Stahl, Claus P. Gras, Gisela Klein, Klaus Ludwig, Waltraud Reibetanz. Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Ulrich Hermann, Hans-Georg Lodahl, Dr. N. Nowack-Göttinger, Hans Friedel Ott, Josef Plahl, Günter Schaupp. Für zehn Jahre Chorsingen: Dr. Ulrike Bode Wilke. Für zehn Jahre Mitgliedschaft im Liederkranz: Inge Brunken, Christa Littkeiz, Karl-Heinz Schodorf und Marianne Wanya.

zeitung-2 10 Jahre Mitgliedschaft (von rechts):
2. Vors. Karin Speidel, 1. Vors. Irmgard Ahlstich-Stahl,
OB Sebastian Remelé, Radka Loudová-Remmler,
Christa Littkeiz,
Dr. Ulrike Bode-Wilke, Paul Kolb,
GMD Wolfgang Hocke
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SCHWEINFURT (cpg) Vom Barock Händels über rasanten Jazz bis hin zum Rock mit Queens „Bohemian Rhapsody“ reichte die schmissige Eröffnung des 182. Stiftungsfests des Oratorienchors Liederkranz mit dem jungen Saxofonquartett Passion4Saxxes. Die Sopranistin Radka Loudová-Remmler steuerte „An den Mond“ aus „Rusalka“ von Dvořák und „Heimliche Aufforderung“ von Richard Strauss zum musikalischen Rahmen des Abends bei, während der Chor selbst mit „Heil sei der Tag, an welchem du bei uns erschienen“ aus „Zar und Zimmermann“ begeisterte – mit Hans Kober als Solist und GMD Wolfgang Hocke am Flügel.

18 Jahre lang ist Hocke jeden Donnerstag bei Wind und Wetter von Meiningen nach Schweinfurt zur Chorprobe gefahren. Die Ära Hocke geht in diesem Jahr mit einem Großen Opernkonzert zu Ende. Deshalb wird sich Hocke am 28. November 2015 im Theater vom Schweinfurter Publikum verabschieden. Vorsitzende Irmgard Ahlstich-Stahl kündigte den Würzburger Chordirigenten Matthias Göttemann als Nachfolger an. Im Januar wird der Chor somit unter neuer Leitung stehen und mit den Proben zur Carmina Burana von Carl Orff beginnen. In ihrem Rückblick erinnerte die Vorsitzende daran, dass in diesem „außergewöhnlichen Jahr“ auch der Vorstand des Chors neu gebildet werden musste, da ihr Vorgänger Manfred Lunkenbein, der eigens zum Stiftungsfest angereist war, aus persönlichen Gründen das Amt niedergelegt hatte.

Paul Kolb würdigte als Vizepräsident des Fränkischen Sängerbundes den scheidenden Dirigenten als Komponisten, Musiker und Kulturförderer. Er dankte Hocke besonders für die wunderbaren Chorkonzerte in den zurückliegenden 18 Jahren. Kolb erinnerte auch an die von Hocke vertonten Rückert-Gedichte und zeichnete den Musiker mit der Goldenen Stimmgabel des

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Sängerkreises Schweinfurt aus.

Der Oratorienchor ehrte seinen Dirigenten mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft und dankte ihm für viele Jahre harmonischer Chorleitung. Hocke stand sichtlich gerührt den „Standing Ovations“ seines Chors gegenüber.

Oberbürgermeister Sebastian Remelé meinte in seinem Grußwort, es sei eine „Wohltat“, diesen Abend beim Liederkranz verbringen zu können. Hocke habe durch sein Wirken das Kulturleben Schweinfurts bereichert und er wünsche dem Chor noch viele Jahre Freude und musikalische Höhepunkte.


Text: Claus-Peter Gras
Fotos: Otto Schramm, Karin Speidel

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Abschied mit großer Oper

Schweinfurter Tagblatt vom 30. Oktober 2015:

Generalmusikdirektor Wolfgang Hocke dirigiert ein letztes Mal den Liederkranz

SCHWEINFURT (maw) Mit einem Opernkonzert beendet Wolfgang Hocke seine 18-jährige Tätigkeit als Dirigent des Oratorienchores Liederkranz in Schweinfurt. Am Samstag, 27. November 2015, 19:30 Uhr, wird er sich im Theater der Stadt Schweinfurt vom Publikum verabschieden. Der traditionsreiche Verein wird ab Januar 2016 unter neuer musikalischer Leitung seine bisherige erfolgreiche Chor- und Konzerttätigkeit fortführen.

In diesem Jahr präsentiert sich der Liederkranz mit ausgewählten Arien, begleitet von Chor und Orchester. Wie schon mehrfach in den vergangenen Jahren arbeitet Hocke mit der Thüringen Philharmonie Gotha, ein in den Musikzentren und auch international auftretendes renommiertes Orchester.

Als Solisten wurden Sopranistin Vera Schoenenberg, Innsbruck, und Bassbariton Oliver Weidinger, Nürnberg verpflichtet, die schon in den vergangenen Jahren großartige Erfolge im Schweinfurter Theater feiern konnten.

Vera Schoenenberg tritt sowohl an nationalen als wie internationalen Opernhäusern als Solistin auf und ist außerdem Lehrbeauftragte am „Mozarteum“ in Salzburg.
Weidinger ist freischaffend und gastierte u. a. in München, Nürnberg und an der Staatsoper Berlin.

Zur Aufführung gelangen Chöre und Arien aus verschiedenen Opern: „Die lustigen Weiber von Windsor“ von Otto Nicolai, „Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing, „Ruslan und Ludmilla“ von Michael Glinka, „Eugen Onegin“ von Peter Tschaikowski, „Polowetzer Tänze“ aus „Fürst Igor“ von Alexander Borodin.

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Gala mit Gästen im Theater: Der Liederkranz mit den beiden diesjährigen Solisten im Vordergrund – Oliver Weidinger, Bassbariton, links, und Vera Schoenenberg, Sopran, rechts. (Foto: Liederkranz)

Weidinger singt die Soli des Bürgermeisters aus Zar und Zimmermann: „O sancta Justitia“ mit dem Refrain „O, ich bin klug und weise, und mich betrügt man nicht“ und „Heil sei dem Tag, an welchem du bei uns erschienen“. Den Arien liegt die Verwechslung von Zar Peter I. mit einem Deserteur zu Grunde. Im „Eugen Onegin“ übernimmt er den Part des Fürsten Gremin, während Vera Schoenenberg die Arie der Tatjana im 3. Akt erstrahlen lässt.
Vera Schoenenbergs klangvoller Sopran erklingt auch in der Arie der Frau Fluth in „Die Weiber von Windsor“.

Karten im Vorkauf an der Theaterkasse,
Tel. (09721) 51 47 59 und beim Bürgerservice der Stadt Schweinfurt.
Tel. (09721) 51-0. Der Verein verschenkt zehn Eintrittskanrten zugunsten der Schweinfurter Tafel.

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