Staatstragendes Pathos

Von Elke Tober-Vogt,
 
Foto: Otto Schramm | Viel Applaus gab es für den KonzertChor Schweinfurt, Solisten und die Vogtland Philharmonie unter der Leitung von Matthias Göttemann für die Aufführung der Cäcilienmesse von Charles Gounod in der St. Johanniskirche.
 

Als der letzte Ton der „Cäcilienmesse“ von Charles Gounod verklungen war, brach der Applaus aus einem Großteil der vielen Zuhörer und Zuhörerinnen in der St. Johanniskirche nur so heraus. Ein kleiner Teil blieb allerdings zurückhaltend und wartete noch auf das „Schicksalslied“ von Johannes Brahms, wie es die im Programm abgedruckte Reihenfolge vermuten ließ. Doch das hatte es bereits zur Eröffnung des Abends mit dem KonzertChor Schweinfurt und der Vogtland Philharmonie unter der Leitung von Matthias Göttemann gegeben, was an nicht wenigen im Publikum vorbei gegangen war. Egal: Mit der abschließenden Fürbitte „Herr segne unseren Staat“ fand eine Aufführung ihr geradezu staatstragendes Ende, von der sicherlich das Pathos, der Pomp und die Bombastik nachhaltig in Erinnerung bleiben werden.

Gounod hat sich keine Zügel angelegt, was die Instrumentation anbelangt, setzt Große Trommel, Pauken, Becken, Harfe an etlichen Stellen neben dem Streicher- und Bläserapparat so üppig und lautstark ein, dass man unwillkürlich an die „berstenden Mauern“ denken muss. Matthias Göttemann setzte die Partiturvorgaben konsequent um und griff ebenso in die Vollen. Man wagt allerdings kaum sich vorzustellen, welches Rauschen die von Gounod ursprünglich geplanten sechs Harfen plus Orgel erzeugt hätten und sollte die Komposition vor dem Hintergrund des Zeitgeistes in der Mitte des 19. Jahrhunderts sehen.

Ein Chor muss da mithalten können, und dies gelang dem KonzertChor Schweinfurt. Man war bestens vorbereitet, stimmlich präsent vor allem in der Mittellage und den Tiefen, immer fokussiert auf den Dirigenten und äußerst engagiert.

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Cineastischer Ohrenschmaus und große Show

von Elke Tober-Vogt, 23.05.2022, Mainpost

Foto: Lamber Josef | Große Show bot das Konzert des Liederkranzes und der Jazzband Urs John unter Leitung von Matthias Göttemann in der ausverkauften Stadthalle.

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Großes Kino für die Ohren verspricht der Konzertchor des Liederkranzes Schweinfurt

von Michael Mahr, , Mainpost


Foto: O. Schramm | Filmmusik präsentiert der Konzertchor des Liederkranzes am 21. Mai in der Schweinfurter Stadthalle.

Der Konzertchor des Liederkranzes Schweinfurt lädt am Samstag, 21. Mai, um 20 Uhr zu einem Abend voller Filmmusik ein. Das bereits 2020 geplante Konzert mit dem Titel „Großes Kino“ findet in der Stadthalle in Schweinfurt statt. Die folgenden Informationen sind einer Pressemitteilung des Liederkranzes entnommen: Nach dem Erfolg des Konzerts „Weltmusik“ im Jahr 2019 stehen erneut moderne Stücke auf dem Programm. Für jeden sollte etwas dabei sein: Klein und Groß, Jung und Alt können sich von der Musik in Kinofilme der vergangenen Jahrzehnte tragen lassen, auf eine Reise durch alle Genres der Filmkunst.

„Lassen Sie sich bei Dirty Dancing von Patrick Swayze zum Tanz auffordern. Entfliehen Sie zu Star Wars in ferne Galaxien. Genehmigen Sie sich einen Kurztrip nach New York. Streifen Sie durch die afrikanische Steppe mit dem König der Löwen. Vergießen Sie ein paar Tränen bei Les Miserables. Vertreiben Sie mit dem Krokodil und seinem Nilpferd ihre Gegner. Kämpfen Sie als Tribut von Panem für Ihren Distrikt. Und feiern Sie an diesem Abend Ihre Freunde mit „You’ve got a friend in me“ aus Toy Story.“ Der Konzertchores des Liederkranzes wird begleitet von der Jazzband Urs John.

Karten gibt es für 23 und 18 Euro (ermäßigt 20 und 15 Euro) in der Buchhandlung Collibri am Marktplatz in Schweinfurt.

 

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Klangvoller Jahresauftakt mit dem KonzertChor Schweinfurt

Artikel von Christine Gleißner, 13.01.2022, Mainpost

Den Dreikönigstag am Abend mit einem großen chorsymphonischen Konzert ausklingen lassen? Der KonzertChor hat dies möglich gemacht.

Foto: Otto Schramm | Der KonzertChor singt „Der Messias“ von G.F. Händel.

Die Proben liefen seit Oktober 2021, Pfarrer Morgenroth und Kantor Seiwert öffneten die Kirche St. Kilian in Schweinfurt für diesen Abend und voller Zuversicht und Ehrgeiz fieberten 45 Sängerinnen und Sänger des Chores dem 6. Januar entgegen. Unter der Leitung von Matthias Göttemann durfte eines der bekanntesten Stücke der Musikgeschichte tatsächlich aufgeführt werden. Begleitet und bereichert durch das Orchester Würzburg wurden von der Ouvertüre über Soli und Duette weltbekannte Stücke wie das „Halleluja“ dargeboten. Das abwechslungsreiche Abendprogramm mit namhaften Solisten fand seinen krönenden Abschluss mit dem Schlusschor „Amen“ und wurde mit begeistertem Applaus und stehenden Ovationen belohnt.

Als Dank für diese großartige Geste des Schweinfurter Publikums in dieser kulturarmen Zeit erklang noch einmal das „Halleluja“, welches nicht besser in die Weihnachtszeit und in eine Kirche passen könnte.

Beflügelt und ermutigt durch dieses schöne Kulturereignis nimmt der KonzertChor direkt erneut Fahrt auf und beginnt mit den Proben für sein neues Projekt: Die Welt der Filmmusik“ soll am 21. Mai in der Stadthalle in Schweinfurt erklingen. Was bereits im Mai 2020 geplant war, soll nun zwei Jahre später Wirklichkeit werden.

Engagierte, chorerfahrene und sangesfreudige Interessierte sind zu den Proben herzlich willkommen. Jeden Dienstag (außerhalb der Schulferien), zwischen 20 und 22 Uhr, finden die Proben in der Musikschule der Stadt Schweinfurt statt.

Die Mitglieder des KonzertChors und seines Trägers Liederkranz Schweinfurt 1833 e.V. freuen sich auf das neue, weltliche Konzert im Frühjahr.

 

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